Schnelles Internet jetzt auch am Land

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Die Energie AG Oberösterreich verspricht einen Anschluss, wenn mehr als ein Viertel einer Siedlung Glasfaser will.

Die schnellsten Internetleitungen sind zwar in Oberösterreich schon jetzt in jeder Gemeinde, doch die „Letzte Meile“ zum privaten Endverbraucher gab es vor allem auf dem Land meist nur in leistungsschwächerer Ausführung – und nicht als High-Speed-Glasfaser-Kabel. Das soll sich ändern.

„Die Anbindung ganzer Siedlungen an Glasfaser wie in Allhaming oder in Weichstetten wollen wir in ganz Oberösterreich verstärken. Wir wollen die Glasfaser für die privaten Haushalte eröffnen, mit dem Fokus auf den ländlichen Raum“, sagte Energie-AG-Generaldirektor Leo Windtner gestern, Dienstag, bei einer Fachkonferenz in Linz über die Breitbandversorgung. Denn im Zuge der zweiten Breitband-Initiative sollen österreichweit bis 2016 500 Millionen Euro öffentliches Geld in den Internetausbau gesteckt werden, in Summe 1,2 bis 1,7 Milliarden Euro allein in Oberösterreich.

Wenn in einer Siedlung „mehr als 25 Prozent der Häuser einen Glasfaserzugang wollen, schließen wir an“, versicherte Windtner. Eine neue Frästechnologie vergünstige auch die Grab-Arbeiten für die Leitungen, die der maßgebliche Kostenfaktor für den Anschluss mit Glasfaser sind.

Wissen rund um Glasfaser

Status quo: Jede Gemeinde in Oberösterreich hat zumindest einen von 900 Glasfaser-Verteilerpunkten. 4500 Kilometer Glasfaser sind in unserem Bundesland schon verlegt. Das Problem: Haushalte sind kaum dabei.

Wozu Breitband? Arbeitsplätze zu Hause (home office) und Dienste wie Netflix (TV on demand) sind meist nur durch schnelles Internet möglich.

Standortfaktor: Mit dem Breitband-Ausbau im ländlichen Raum verhindere man eine „Zwei-Klassen-Gesellschaft“ und bremse die „Entleerung“ der ländlichen Regionen, sagte Franz Schausberger vom Institut der Regionen Europas.

Quelle: OÖ Nachrichten

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