Übersicht der Datenmengen in Echtzeit

Unglaublich aber wahr – Was im Internet in einer Sekunde passiert.

Unter dem Titel „The Internet in Real Time – How Quickly Data is Generated“ wurde kürzlich die Internetseite http://pennystocks.la/internet-in-real-time/ veröffentlicht.

In Form einer dynamischen Übersichtsseite werden die Key-Facts der großen digitalen Unternehmen wie Twitter, Facebook & Co im Zeitverlauf dargestellt.

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Als kleine Versuchsreihe hatte ich die Seite während des Verfassens dieses Blogartikels 30 Minuten lang im Hintergrund geöffnet – der eingebettete Counter dieser Seite zählte seit dem hoch. Siehe da, zwischenzeitlich hat sich einiges getan: 16000 neue Twitter Accounts, 9 Millionen Tweets, 34000 neue WordPress Blogposts, 3 Millionen Stunden angesehene Videos auf YouTube, 6 Millionen Suchanfragen bei Google, 77 Millionen Likes sowie 82 Millionen neue Posts bei Facebook, 35 Millionen Telefonminuten bei Skype, 340 Millionen WhatsApp Nachrichten und nicht zuletzt mehr als 5250 Millionen E-Mails. Big Data lässt grüßen!

So ist es auch nicht verwunderlich, dass diese Visualisierungshilfe mittlerweile häufig bei Vorträgen und Veranstaltungen verwendet wird. Für mich im ersten Moment kaum greifbare Zahlen, die sich nur dank der vereinfachten Darstellung zumindest ansatzweise nachvollziehen lassen.

Natürlich zeigt diese Seite keinen Live-Abgleich, sondern lediglich die visualisierte Auswertung der Nutzungsstatistiken. Dennoch gibt sie einen guten Überblick über die Beliebtheit und Frequenz bestimmter Angebote.

 

Eine Minute im Internet – 2013 und 2014 im Vergleich

Diese Real-Time-Statistik veranschaulicht auch jene Problematik der kontinuierlich steigenden Anforderungen an den Bandbreitenbedarf in Form von Glasfaserinternet und den damit einhergehenden notwendigen Breitbandausbau, die durch die rasante Entwicklung des Datenaufkommens gestellt werden. Untenstehende Grafik zeigt das sukzessiv wachsende Datenaufkommen in Form eines Vergleichs, was in einer Minute Internet auf den sozialen Netzwerken und bei den Global-Players wie Amazon und Spotify im Jahr 20013 und 2014 passierte – das Ergebnis liegt auf der Hand: Alle Werte steigen.

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Die Tatsache, wie stark das Internet mittlerweile tatsächlich Einzug in unser Leben gehalten hat, ist doch irgendwie beängstigend und beeindruckend zugleich. Diese dynamische Darstellung der unglaublichen Bewegungen im digitalen Raum hat mir diese Tatsache erst so richtig vor Augen geführt.